Words of Islam
Datenschutzerklärung für Words of Islam
Stand: 28. September 2026
Diese Erklärung gilt für die App „Words of Islam: Word Connect" auf dem iPhone. Du brauchst kein Vorwissen. Wo ein Fachwort nötig ist, steht die Erklärung daneben.
Kurz gesagt, bevor du weiterliest:
Dein Spielstand bleibt auf deinem Gerät. Es gibt kein Konto und keinen Server von mir.
Daten verlassen dein Gerät nur an drei Stellen: bei der Werbung (Google), bei den Käufen (der Abrechnungsdienst RevenueCat prüft bei jedem Start der App, ob zu deiner Installation Käufe gehören; bezahlt wird über den App Store) und wenn du mir selbst eine Mail schreibst.
Im Europäischen Wirtschaftsraum, im Vereinigten Königreich und in der Schweiz fragt dich Google in einem Fenster, ob die Werbung personalisiert sein darf. Lehnst du ab, kommt trotzdem Werbung, nur nicht personalisiert, und Google bekommt weiterhin deine IP-Adresse und technische Angaben. Deine Antwort kannst du jederzeit ändern, in den Einstellungen unter „Datenschutz-Einstellungen". Außerhalb dieser Länder erscheint kein Fenster.
Deine Zahlungsdaten sehe ich nie, die liegen bei Apple.
Diese Dienste sitzen in den USA, und auch die verantwortliche Firma hat ihren Sitz dort. Was das bedeutet und was du dagegen tun kannst, steht unten im Abschnitt „Gehen Daten in die USA?".
Ich verkaufe keine Daten. Die Werbe-Software schickt aber Daten an Google, und Google nutzt sie auch für eigene Zwecke. Alles Weitere steht ausführlich unten.
Das Wichtigste zuerst
An drei Stellen verlassen Daten dein Gerät:
- Werbung. Google bekommt deine IP-Adresse, aus der sich dein ungefährer Standort ablesen lässt, wie du mit den Anzeigen umgehst und technische Leistungsdaten der App. Die Werbe-ID deines iPhones bekommt Google nicht, weil die App nicht danach fragt. Google nutzt das für Werbung, für Statistik und gegen Betrug. Das beginnt beim ersten Start der App und passiert danach bei jedem Start, auch wenn du personalisierte Werbung ablehnst.
- Käufe. Bei jedem Start fragt die App den Abrechnungsdienst RevenueCat, ob zu deiner Installation Käufe gehören, auch wenn du nie etwas kaufst. Dabei bekommt RevenueCat eine anonyme Nutzerkennung, deinen Gerätetyp und deine Kaufhistorie. Bezahlt wird über den App Store.
- Deine Mail an mich. Tippst du in den Einstellungen auf „Hilfe & Kontakt", öffnet sich dein Mailprogramm mit ein paar vorbereiteten Angaben. Du siehst sie vorher und kannst sie ändern oder löschen.
Alles andere bleibt auf deinem Gerät. Dein Spielstand wird nirgendwohin übertragen. Es gibt kein Konto, keinen Server von mir und keine Cloud. Ich verkaufe keine Daten. Dass Google die Werbedaten auch für eigene Zwecke nutzt, steht im Werbe-Abschnitt.
Wer ist verantwortlich?
NOMAD AGENCY FOR MARKETING & CONSULTING LLC
2880 W Oakland Park Blvd, Ste 225C
Oakland Park, FL 33311, USA
vertreten durch Mustafa Ali (Authorized Member)
E-Mail: support@na4mc.de
Vertreter in der Union: [OFFEN: Die Firma sitzt in den USA und hat keine Niederlassung in der EU. Nach Artikel 27 DSGVO ist deshalb ein Vertreter in der Union zu benennen; sein Name und seine Anschrift gehören nach Artikel 13 Absatz 1 Buchstabe a DSGVO an diese Stelle. Vor der Veröffentlichung anwaltlich klären und eintragen.]
Herausgeberin von Words of Islam ist diese Firma. Im Gesetz heißt die Stelle, die über deine Daten entscheidet, „Verantwortlicher" — das ist hier die Firma, und an sie kannst du dich wenden. Angestellte gibt es keine: An der App arbeitet eine einzelne Person, Mustafa Ali. Wo in dieser Erklärung „ich" steht, ist er gemeint, der die App für die Firma betreibt. Einen Datenschutzbeauftragten gibt es nicht. Fragen zum Datenschutz gehen an die oben genannte Adresse.
Was passiert bei der Werbung?
Die App zeigt Werbung von Google AdMob. Damit finanziert sich das Spiel.
Der Ablauf ist genau dieser: Bei jedem Start der App, während du schon spielen kannst, fragt die App zuerst Googles Einwilligungsdienst. Er heißt UMP, ausgeschrieben „User Messaging Platform". Schon diese Anfrage geht an Google: Google sieht dabei deine IP-Adresse und technische Angaben zu App und Gerät und entscheidet daran, ob in deiner Region eine Einwilligung nötig ist. Danach geht es so weiter:
- Im Europäischen Wirtschaftsraum, im Vereinigten Königreich und in der Schweiz zeigt Google beim ersten Mal ein Fenster. Dort entscheidest du, ob Google deine Daten für personalisierte Werbung nutzen darf.
- Stimmst du zu, startet die App die Werbe-Software, und die Anzeigen dürfen auf dich zugeschnitten sein.
- Lehnst du ab, startet die App die Werbe-Software trotzdem. Du siehst dann weiter Werbung, aber nicht personalisiert; Google nennt das Anzeigen mit eingeschränkter Datenverarbeitung. Auch dann bekommt Google deine IP-Adresse und technische Angaben und nutzt sie, um Anzeigen auszuliefern, zu zählen und Betrug zu erkennen.
- Außerhalb dieser Länder erscheint kein Fenster, und die Werbe-Software startet ohne Nachfrage.
- Erreicht die App den Einwilligungsdienst nicht, etwa ohne Internet, richtet sie sich nach deiner zuletzt gespeicherten Antwort. Gibt es noch keine, startet die Werbe-Software erst, wenn die App den Dienst erreicht. Sie versucht es wieder, wenn du ein Video startest, und bei jedem Start.
Was Google bekommt:
- Gerätekennungen: Auf dem iPhone gibt Apple die Werbe-ID nur mit deiner Erlaubnis heraus. Die App fragt nicht danach, Google bekommt sie also nicht.
- Deine IP-Adresse, also die Nummer, unter der dein Gerät im Internet erreichbar ist. Aus ihr lässt sich dein ungefährer Standort ablesen, etwa die Stadt oder die Gegend.
- Wie du mit der Werbung umgehst: ob eine Anzeige geladen und gezeigt wurde, ob du sie antippst oder ein Video ansiehst, dazu die Starts der App.
- Technische Leistungsdaten: etwa wie lange die App zum Starten braucht, ob sie hängt und wie viel Energie sie verbraucht, dazu Angaben zu deinem Gerät wie Modell und Betriebssystem.
Wofür: um Anzeigen auszuliefern und auszuwählen, mit deiner Einwilligung auch passend zu deinen Interessen; um zu zählen und abzurechnen, welche Anzeigen gezeigt und angetippt wurden; für Statistik bei Google und für mich, wobei ich in AdMob nur zusammengefasste Zahlen sehe und keine einzelnen Personen; und um Betrug und Missbrauch zu erkennen, etwa gefälschte Klicks.
Weitergabe, ehrlich gesagt: Google verarbeitet diese Daten nicht nur für mich, sondern auch für eigene Zwecke, und ist dafür selbst verantwortlich. Ich verkaufe keine Daten, weder an Google noch an sonst jemanden.
Rechtsgrundlage: Für personalisierte Werbung deine Einwilligung, Artikel 6 Absatz 1 Buchstabe a DSGVO. Für das Speichern und Auslesen von Informationen auf deinem Gerät zu diesem Zweck zusätzlich § 25 Absatz 1 TDDDG, das ist das deutsche Gesetz für Telekommunikation und digitale Dienste. Für die Anfrage beim Einwilligungsdienst und für Werbung ohne Personalisierung Artikel 6 Absatz 1 Buchstabe f DSGVO: das berechtigte Interesse der Verantwortlichen, das kostenlose Spiel mit Werbung zu finanzieren, die dafür nötige Einwilligung einzuholen und Werbebetrug abzuwehren.
Empfänger: Google Ireland Limited (Irland) und Google LLC (USA). Google verarbeitet die Daten auch für eigene Zwecke und ist dafür selbst verantwortlich. Einzelheiten: policies.google.com/privacy
Weitere Werbepartner: In Googles Versteigerung der Werbeplätze bieten auch andere Werbefirmen mit. Im Europäischen Wirtschaftsraum, im Vereinigten Königreich und in der Schweiz nennt das Fenster von Google diese Partner mit Namen („Liste der Partner" oder „Optionen verwalten"). Stimmst du zu, können auch sie die oben genannten Daten erhalten und für die Zwecke nutzen, denen du dort zugestimmt hast. Manche Partner stützen sich für einzelne Zwecke, etwa das Messen von Anzeigen, statt auf deine Einwilligung auf ein berechtigtes Interesse. Dem kannst du an derselben Stelle widersprechen, einzeln für jeden Partner und jeden Zweck. Jeder Partner ist für seine Verarbeitung selbst verantwortlich, seine Datenschutzerklärung ist in der Liste verlinkt.
Speicherdauer: bestimmt Google. Ich habe darauf keinen Zugriff und keinen Einfluss.
Wie du deine Antwort änderst: Einstellungen, dann „Datenschutz-Einstellungen". Dort öffnet sich dasselbe Google-Fenster erneut, jederzeit. Der Widerruf gilt für die Zukunft, er macht die Verarbeitung bis dahin nicht nachträglich unrechtmäßig. Außerhalb der Länder, in denen Google das Fenster zeigt, gibt es diesen Punkt in den Einstellungen nicht.
Wie viel Werbung kommt: Die ersten fünf geschafften Level sind werbefrei. Danach siehst du unter dem Buchstabenrad ein Werbebanner, und etwa alle zwei bis drei Level kommt eine Anzeige über den ganzen Bildschirm, wenn du ein geschafftes Level verlässt. Videos für Münzen startest du immer selbst. Der Einmalkauf „Werbung entfernen" schaltet das Banner und die Anzeigen zwischen den Leveln dauerhaft ab, freiwillige Videos bleiben möglich. Deshalb startet die App die Werbe-Software auch nach diesem Kauf weiter und lädt im Hintergrund Anzeigen vor; zeigen wird sie dir nur noch die Videos, die du selbst startest. Google bekommt dabei weiter die oben genannten Daten.
SKAdNetwork: In der App sind 54 Kennungen für SKAdNetwork eingetragen. SKAdNetwork ist ein Verfahren von Apple, mit dem Werbenetzwerke messen können, ob eine Anzeige zu einer Installation geführt hat. Wie Apple diese Messung ausgestaltet, steht in Apples Unterlagen dazu.
Was passiert, wenn du etwas kaufst?
Es gibt den Einmalkauf „Werbung entfernen", Münzpakete und Bündel aus Münzen, Tipps und Wort-Aufdeckungen. Der Kauf läuft über den App Store. Deine Zahlungsdaten sehe ich nie. Kartennummer, Adresse und Rechnung liegen bei Apple, das dafür selbst verantwortlich ist.
Für die Verwaltung der Käufe nutze ich den Dienst RevenueCat. Bei jedem Start meldet sich die App bei RevenueCat, auch wenn du nie etwas kaufst. RevenueCat bekommt dabei:
- eine anonyme Nutzerkennung, also eine zufällige Nummer für deine Installation ohne Namen und ohne Mailadresse. In dieser Erklärung heißt sie auch deine Kauf-ID.
- deine Kaufhistorie: welche Käufe aus dieser App zu deinem Apple-Konto gehören, wann sie gemacht wurden, zu welchem Preis und unter welcher Transaktionsnummer des App Store
- deinen Gerätetyp und die Version von Betriebssystem und App, und wie bei jeder Verbindung ins Internet deine IP-Adresse
Wofür: um deinen Kauf beim App Store auf Echtheit zu prüfen und deiner Installation zuzuordnen; um „Werbung entfernen" freizuschalten, gekaufte Münzen, Tipps und Wort-Aufdeckungen gutzuschreiben, auch wenn die App direkt nach dem Bezahlen abbricht, und „Werbung entfernen" nach einer Neuinstallation wiederherzustellen; und für Kauf- und Umsatzstatistiken, die RevenueCat daraus für mich erstellt, etwa wie oft ein Paket gekauft wurde. Namen oder Mailadressen sehe ich dort nicht.
Rechtsgrundlage: Artikel 6 Absatz 1 Buchstabe b DSGVO, Erfüllung des Kaufvertrags, für Prüfung, Freischaltung, Gutschrift und Wiederherstellung. Für die Abfrage beim Start, wenn du nichts gekauft hast, und für die Statistiken Artikel 6 Absatz 1 Buchstabe f DSGVO, das berechtigte Interesse der Verantwortlichen, Käufe zuverlässig zu erkennen und zu wissen, welche Angebote genutzt werden.
Empfänger: RevenueCat, Inc. (USA) als Dienstleister für mich, sowie Apple als Betreiber des App Store. Hinweise: revenuecat.com/privacy, apple.com/legal/privacy
Speicherdauer: solange dein Kauf gültig und wiederherstellbar sein muss, oder bis du die Löschung verlangst; wie das geht, steht unten unter „Wie löschst du deine Daten?". Die Fristen bei Apple bestimmt Apple selbst. Steuerliche Aufbewahrungspflichten für den Zahlungsvorgang treffen Apple, nicht mich.
Was passiert, wenn du mir schreibst?
Tippst du in den Einstellungen auf „Hilfe & Kontakt", öffnet die App dein eigenes Mailprogramm und füllt schon einen Text aus. Im Betreff steht die Version der App. Darunter stehen deine Kauf-ID (die anonyme Nutzerkennung bei RevenueCat, siehe oben; sie fehlt, wenn RevenueCat nicht innerhalb von zwei Sekunden antwortet), dein Münzstand, wie viele Level du auf Deutsch und auf Englisch geschafft hast, sowie dein Betriebssystem und dessen Version. Damit verstehe ich einen Fehler, ohne nachfragen zu müssen, und finde deine Käufe bei RevenueCat, wenn es um einen Kauf oder um eine Löschung geht. Du siehst diesen Text vor dem Senden und kannst ihn ändern oder ganz löschen. Die App verschickt nichts von allein. Lässt sich kein Mailprogramm öffnen, kopiert die App nur die Support-Adresse in die Zwischenablage.
Schickst du die Mail ab, erfahre ich zusätzlich deine Absenderadresse und alles, was du selbst hineinschreibst.
Rechtsgrundlage: Artikel 6 Absatz 1 Buchstabe b DSGVO, wenn es um einen Kauf oder um die App selbst geht, sonst Artikel 6 Absatz 1 Buchstabe f DSGVO, das berechtigte Interesse der Verantwortlichen, deine Anfrage zu beantworten und Fehler zu beheben.
Empfänger: dein eigener Mailanbieter beim Versand und SiteGround Spain S.L., Calle de Prim 19, 28004 Madrid, Spanien. SiteGround nimmt die Nachricht an, filtert Spam heraus und legt sie in meinem Postfach ab. Mit SiteGround besteht ein Auftragsverarbeitungsvertrag nach Artikel 28 DSGVO; er ist Teil der Dienstleistungsbedingungen und enthält die Standardvertragsklauseln für den Fall, dass Daten in ein Drittland gelangen.
Speicherdauer: bis dein Anliegen erledigt ist und keine Rückfragen mehr kommen, längstens sechs Monate danach. Geht es um einen Kauf, eine Erstattung oder eine Beschwerde, hebe ich die Mail bis zum Ende des dritten Kalenderjahres nach Abschluss auf: So lange können Ansprüche daraus geltend gemacht werden, und ich muss mich dagegen verteidigen können (Artikel 17 Absatz 3 Buchstabe e DSGVO). Danach lösche ich sie samt Anhängen. Du kannst mich jederzeit bitten, früher zu löschen; steht dem nichts entgegen, tue ich das.
Wo liegt dein Spielstand?
Auf deinem Gerät, nur dort, in dem Speicher, den das Betriebssystem jeder App gibt. Ich sehe ihn nie.
Das ist der vollständige Speicher der App, Eintrag für Eintrag:
- deine Münzen (
coins) - wie weit du bist, getrennt nach Sprache: das höchste geschaffte Level auf Deutsch und auf Englisch (
completed_level_<sprache>) - deine Tipps und Wort-Aufdeckungen aus Bündeln, die vor den Münzen verbraucht werden (
free_hints,free_reveals) - wie viele Bonuswörter du insgesamt gefunden hast, für die Bonus-Truhe (
bonus_words_found) - welche Sammelkarten dir schon gezeigt wurden (
seen_cards) - für den Wochenbericht: je Tag, wie viele Level du geschafft hast, und bis zu 30 Wörter daraus; die App behält höchstens die letzten 120 Tage und löscht ältere von selbst (
activity_log) - ob Umgebungsklänge und Effekte an sind (
music_on,sfx_on) - welche Sprache du zuletzt gewählt hast, Deutsch oder Englisch (
language); bis du einmal wählst, richtet sich die App nach der Sprache deines iPhones - wie viele Level du insgesamt gespielt hast, Wiederholungen eingeschlossen, und wie viele seit der letzten Anzeige über den ganzen Bildschirm (
levels_played,ads_since_last) - ob „Werbung entfernen" gekauft ist, damit ohne Internet keine Werbung zurückkommt (
ads_removed) - bei welchem Level dir das Entfernen der Werbung zuletzt angeboten wurde (
remove_ads_offered_at) - welche Käufe von Münzen und Bündeln dir schon gutgeschrieben wurden, als Kennungen der Store-Transaktionen (
purchases_credited), damit kein Kauf verloren geht und keiner doppelt zählt
Dazu kommt ein Zwischenspeicher des Abrechnungsdienstes RevenueCat mit deiner anonymen Nutzerkennung und dem letzten bekannten Stand deiner Käufe. Er liegt ebenfalls nur auf deinem Gerät und wird mit der App gelöscht. Ebenso legt Googles Werbe-Software eigene Einträge auf deinem Gerät an, darunter deine Antwort im Einwilligungsfenster, damit sie beim nächsten Start weiter gilt. Auch sie werden mit der App gelöscht.
Du tippst in der App nichts über dich ein: Es gibt kein Eingabefeld für einen Namen, eine Mailadresse oder sonst etwas.
Mehr speichert die App nicht. Es gibt keine Datenbank, keine weiteren Dateien mit Nutzerdaten und keinen Server, auf den etwas davon kopiert wird.
Rechtsgrundlage: Artikel 6 Absatz 1 Buchstabe b DSGVO, ohne gespeicherten Fortschritt gibt es das Spiel nicht, für das du die App installiert hast. Für das Speichern auf deinem Gerät zusätzlich § 25 Absatz 2 Nummer 2 TDDDG, weil es dafür unbedingt erforderlich ist.
Empfänger: keine.
Speicherdauer: bis du die App löschst.
Gehen Daten in die USA?
Ja, an zwei Stellen. Erstens sind Google, RevenueCat und Apple US-Unternehmen oder gehören zu solchen; was an sie geht, kann auch in den USA verarbeitet werden. Zweitens ist die Verantwortliche selbst eine Gesellschaft mit Sitz in Florida. Was du an das Support-Postfach schreibst, läuft damit ebenfalls in den USA auf.
Für die USA gibt es einen Angemessenheitsbeschluss der EU-Kommission zum EU-US Data Privacy Framework. Er gilt nur für Unternehmen, die sich dort zertifiziert haben. Stand 9. September 2026 steht Google LLC mit aktiver Zertifizierung auf der amtlichen Liste. Apple Inc. und RevenueCat, Inc. stehen nicht darauf; dort stützt sich die Übermittlung auf Standarddatenschutzklauseln nach Artikel 46 Absatz 2 Buchstabe c DSGVO. Eine Kopie dieser Klauseln bekommst du beim jeweiligen Anbieter, oder du schreibst mir und ich schicke dir den Weg dorthin. Den aktuellen Stand kannst du selbst nachsehen unter dataprivacyframework.gov/list.
Zu den Gesellschaften dahinter: Im Europäischen Wirtschaftsraum erbringt Google Ireland Limited in Dublin die Google-Dienste, und dein Kauf im App Store läuft über Apple Distribution International Ltd. in Cork. Beide sitzen in der EU. Zertifizierung und Standardvertragsklauseln betreffen erst die Weitergabe von dort an Google LLC und Apple Inc. in den USA.
Ohne Beschönigung: Ein Restrisiko bleibt. US-Behörden können unter bestimmten Voraussetzungen auf Daten zugreifen, die dort verarbeitet werden, und der Rechtsschutz dagegen entspricht nicht in allen Punkten dem europäischen Niveau. Die Werbe-Einwilligung abzulehnen verhindert nur die personalisierte Werbung, nicht jede Übermittlung an Google. Ganz ohne Übermittlung spielst du nur ohne Internetverbindung: Alle Level funktionieren offline, und solange dein Gerät offline ist, geht nichts an Google oder RevenueCat. Videos für Münzen und Käufe gibt es dann allerdings nicht.
Verfolgt dich die App über andere Apps hinweg?
Die App selbst nicht. Ich verknüpfe keine Daten aus dieser App mit Daten aus anderen Apps oder Webseiten, und es gibt keinen eigenen Tracking-Baustein.
Bei der Werbung hängt es an Google und an deiner Wahl. Die App fragt nicht über Apples App Tracking Transparency um Erlaubnis zum Tracking; Google bekommt deshalb keine Werbe-ID. Was Google für die Auswahl der Anzeigen heranzieht, steht in Googles Datenschutzerklärung. Die übrigen Daten aus dem Werbe-Abschnitt bekommt Google in jedem Fall.
Was macht die App ausdrücklich nicht?
- kein Konto, keine Anmeldung, kein Passwort
- kein eigener Server, keine Cloud, keine Synchronisierung zwischen Geräten
- kein Tracking über App-Grenzen hinweg
- keine Freundeslisten, keine Bestenlisten, kein Chat, keine Profilbilder
- kein Verkauf von Daten; dass Google die Werbedaten auch für eigene Zwecke nutzt, steht im Werbe-Abschnitt
- kein Newsletter, keine Werbemails von mir
- keine Mitteilungen auf dein Gerät
- kein eigener Baustein für Absturzberichte oder Nutzungsstatistiken
Berechtigungen: Die App fragt nach keiner einzigen Berechtigung deines iPhones: kein Standort, keine Kamera, kein Mikrofon, keine Kontakte, keine Fotos, keine Mitteilungen, kein Tracking.
Analysedaten von Apple: Hast du in den Einstellungen deines iPhones erlaubt, Analysedaten mit App-Entwicklern zu teilen, gibt Apple mir Absturzberichte und zusammengefasste Nutzungszahlen weiter. Das entscheidest du dort, die App selbst hat darauf keinen Einfluss.
Wie lange bleiben die Daten?
| Daten | Wo | Wie lange |
|---|---|---|
| Spielstand und Einstellungen | nur auf deinem Gerät | bis du die App löschst |
| deine Support-Mail | mein Postfach | sechs Monate nach Erledigung; bei Kauf, Erstattung oder Beschwerde bis Ende des dritten Kalenderjahres |
| Werbedaten | bei Google | nach Googles Vorgaben, kein Zugriff meinerseits |
| Kaufdaten | bei RevenueCat | solange der Kauf gültig und wiederherstellbar sein muss; auf deinen Wunsch gelöscht innerhalb von 30 Tagen |
| Kaufdaten und Belege | bei Apple | nach Apples Vorgaben, einschließlich steuerlicher Aufbewahrungspflichten |
Welche Rechte hast du?
Du kannst verlangen: Auskunft über die Daten, die über dich verarbeitet werden (Artikel 15 DSGVO), Berichtigung falscher Daten (Artikel 16), Löschung (Artikel 17), Einschränkung der Verarbeitung (Artikel 18) und Herausgabe in einem gängigen Format (Artikel 20). Du kannst der Verarbeitung widersprechen, die auf einem berechtigten Interesse beruht (Artikel 21), hier also der Werbung ohne Personalisierung und der Anfrage beim Einwilligungsdienst, der Abfrage bei RevenueCat und der Bearbeitung deiner Mail. Eine Einwilligung kannst du jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen (Artikel 7 Absatz 3). Was bis dahin rechtmäßig passiert ist, bleibt rechtmäßig.
Ehrlich dazu, was das praktisch heißt:
- Hast du mir geschrieben, liegt deine Mail bei mir. Dafür gelten alle Rechte oben. Schreib mir, und ich gebe dir Auskunft oder lösche sie.
- Deine Kaufdaten bei RevenueCat verarbeitet RevenueCat für mich. Auskunft und Löschung bekommst du deshalb über mich: Schreib mir, am besten über „Hilfe & Kontakt" in den Einstellungen, dann steht deine Kauf-ID schon in der Mail.
- Sonst habe ich nichts über dich. Es gibt kein Konto und keine Kennung, mit der ich dich ohne deine Hilfe wiedererkennen könnte. Wenn du meinst, dass doch etwas bei mir liegt, schick mir die Angaben, die eine Zuordnung möglich machen, zum Beispiel deine Kauf-ID.
- Für Daten bei Google oder Apple wende dich am besten direkt an diese Anbieter, dort liegen sie, und ich habe keinen Zugriff darauf. Wenn du dabei Hilfe brauchst, schreib mir und ich verweise dich an die richtige Stelle.
Du kannst dich außerdem bei einer Datenschutz-Aufsichtsbehörde beschweren (Artikel 77 DSGVO), und zwar bei der Behörde an deinem gewöhnlichen Aufenthaltsort, an deinem Arbeitsplatz oder am Ort des mutmaßlichen Verstoßes. Du musst dich vorher nicht an mich wenden.
Wie löschst du deine Daten?
- Alles auf deinem Gerät: die App vom Gerät löschen. Damit sind dein Spielstand und alles weg, was RevenueCat und die Werbe-Software von Google auf dem Gerät abgelegt haben. Das lässt sich nicht rückgängig machen, und ich kann nichts davon wiederherstellen. Einen eigenen Knopf zum Zurücksetzen hat die App nicht. Was schon bei RevenueCat oder Google liegt, bleibt davon unberührt.
- Kaufdaten bei RevenueCat: Schreib an support@na4mc.de, am besten über „Hilfe & Kontakt" in den Einstellungen, dann steht deine Kauf-ID schon in der Mail. Ich lösche deinen Eintrag bei RevenueCat innerhalb von 30 Tagen und bestätige dir das per Mail. Solange die App installiert ist, meldet sie sich bei jedem Start wieder bei RevenueCat, und dort entsteht dann ein neuer Eintrag. Deine Käufe selbst bleiben bei Apple, und „Werbung entfernen" bekommst du über „Käufe wiederherstellen" jederzeit zurück. Belege, die Apple aus steuerlichen Gründen aufbewahren muss, bleiben dort; darauf habe ich keinen Einfluss.
- Werbedaten bei Google: Dafür gilt Googles Datenschutzerklärung (policies.google.com/privacy); ich habe darauf keinen Zugriff.
Kinder und Jugendliche
Ich frage dein Alter nicht ab und kenne es nicht. Es gibt in der App nichts, was Kinder mit anderen Menschen in Kontakt bringt: keinen Chat, keine Freundeslisten, keine Profile.
Wichtig ist nur die Werbe-Einwilligung. In eine Einwilligung dürfen Jugendliche in Deutschland erst ab 16 Jahren allein einwilligen, in anderen EU-Ländern teils früher (Artikel 8 DSGVO). Darunter entscheiden die Eltern.
Für Eltern konkret: Lehnt im Einwilligungsfenster von Google die personalisierte Werbung ab. Werbung erscheint dann weiter, aber nicht auf euer Kind zugeschnitten. Ihr könnt das Fenster jederzeit erneut öffnen, in den Einstellungen unter „Datenschutz-Einstellungen", und die Antwort ändern. Wer das Banner und die Anzeigen zwischen den Leveln ganz loswerden will, kauft „Werbung entfernen".
Die App ist kein Kinderangebot. Sie steht nicht in Apples Kinder-Kategorie. Welche Altersfreigabe der App Store anzeigt, steht auf der Store-Seite. Erfahre ich, dass mir jemand unter 13 Jahren Daten geschickt hat, zum Beispiel in einer Support-Mail, lösche ich sie, ohne dass jemand darum bitten muss.
Musst du Daten angeben?
Nein. Du musst nichts angeben, um zu spielen, und du musst personalisierter Werbung nicht zustimmen. Lehnst du ab, läuft das Spiel ganz normal weiter, auch mit Werbung, nur ist sie nicht personalisiert. Google bekommt dann trotzdem deine IP-Adresse und technische Angaben, wie oben im Werbe-Abschnitt beschrieben, und RevenueCat bekommt beim Start weiter deine anonyme Nutzerkennung. Ganz ohne Übermittlung geht es nur ohne Internetverbindung; die Level funktionieren auch dann alle. Ohne Kauf bleiben „Werbung entfernen", die Münzpakete und die Bündel gesperrt, mehr passiert nicht.
Werden automatisch Entscheidungen über dich getroffen?
Nein. Ich treffe keine automatisierten Entscheidungen im Einzelfall und kein Profiling im Sinne von Artikel 22 DSGVO. Was Google für die Auswahl der Anzeigen tut, steht in Googles Datenschutzerklärung.
Ändert sich diese Erklärung?
Ja, wenn sich die App ändert. Kommt ein Dienst dazu oder fällt einer weg, schreibe ich das hier hinein und setze oben ein neues Datum. Braucht eine neue Verarbeitung deine Einwilligung, frage ich dich vorher in der App. Die jeweils aktuelle Fassung öffnest du in der App unter Einstellungen, „Datenschutzerklärung".
Kontakt
Schreib mir an support@na4mc.de. Am einfachsten geht das über „Hilfe & Kontakt" in den Einstellungen, dann ist deine Kauf-ID schon dabei.
Für die Webseite, auf der du diese Erklärung liest, gilt eine eigene kurze Erklärung: Datenschutz der Webseite.